Archiv zur Kategorie: Java

SpringOne 2GX 2009: Link collection

A small summary of links to interesting things happened on the SpringOne 2GX conference hold this week in New Orleans from the outside, mostly observed from the twitosphere, with a modest emphasis on Groovy and Grails.

Notes and comments from attendees:

Slide decks:

Interviews:

Some outstanding quotes extracted from twitter:

  • Guillaume Laforge: “Nice :-) RT @twcrone Griffon rocks!!!! Client apps with Groovy. I know I’m a “Flex” guy apparently but I’d rather be writing Groovy.”
  • Scott Davis: “GPars (Groovy parallel library) looks really, REALLY compelling.”
  • Daniel Honig: “GPars makes concurrent operations in Groovy so trivial that it should be illegal.”
  • Andres Almiray: “#griffon based slideware code available at git@github.com:aalmiray/griffon-talk.git clone, hack, enjoy! :-)”
  • Gordon Dickens: “Cool stuff in #Gradle presentation from Hans Doktor dynamic builds using #Groovy” (Gradle 0.8 is out)
  • Hubert Klein (aka Mr. Haki): Adding Groovy and Grails Support to SpringSource Tool Suite (STS)

Bequemes Builden 2009

Neues Jahr, neue Tools: zumindest da wo es Optimierungsbedarf gibt. Und den gibt es ja meistens reichlich bei Java Projekten beim Thema Build Management. Trotz den Hoffnungen, die Maven geweckt hat, sind Ant basierte Buildskripte seit Jahren Standard. Sobald bei Maven basierten Buildskripten die ersten Anpassungen durchzuführen sind, wollen der Lebenszyklus, die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten, und die kompliziert benannten Goals verstanden sein. Die Suche und das Ausprobieren gehen los und senken deutlich den anfänglichen Spaß und führen zu extra Zeit Investitionen. Ein Ausweg scheint sich anzubahnen …

Nachdem ich zu Jahresbeginn mit dem Gedanken spielte für ein neues Projekt buildr als Build Tool einzusetzen. Es sei an dieser Stelle noch auf den interessanten Blog Beitrag verwiesen, wie der gradle. Die ausschlaggebenden Punkte waren dabei neben der Tatsache, dass das Buildskript in Groovy (statt in Ruby) geschrieben wird, eine sehr ausgetüffelte und stabile Abhängigkeitsanalyse (basierend auf Ivy, Stichwort: transitive dependencies) und eine umfangreiche Dokumentation (trotz der Neuheit). An ein paar gute Seiten von Maven wird auch angelehnt, so wird per Default Konfiguration von einer Verzeichnisstruktur gemäß Maven Konvention ausgegangen, ausserdem können Maven (und natürlich Ivy) Repositories zur Abhängigkeitsverwaltung der Bibliotheken einfach konfiguriert und benutzt werden.

Spielend gedeihende Webapps

Ein sehr symphatischer Name für ein neues Web Framework: Play!. Es ist ein weiterer Anlauf den inzwischen recht komplexen Java Enterprise Stack auf die Kernbelange runterzudampfen, die man für eine typische MVC basierte Webapplikation benötigt. Dabei kommen erprobte Komponenten für Persistenz (Hibernate), Authentifizierung (OpenID), Caching (memcache) zum Einsatz. Besonders erwähnenswert, dass von vornherein das HTTP im Zentrum der Konfiguration steht, und damit sehr einfach eine REST Schnittstelle implementiert werden kann.

Viel Spaß beim Spielen!

Risotto bei Softpedia

Zugegeben etwas unerwartet hat mich heute vormittag die Mail von Softpedia fast vom Hocker gerissen, ich hielt es zuerst für einen verspäteten April Scherz. Hier zunächst der Originaltext der Mail:

Your product “Risotto 0.18 Beta” has been tested by the Softpedia labs and found to be completely clean of adware/spyware components.

We are impressed with the quality of your product and encourage you to keep this high standards in the future.

To assure our visitors that “Risotto 0.18 Beta” is clean, we have granted it with the “100% CLEAN” Softpedia award. Moreover, to let your users know about this certification, you may display this award on your website, on software boxes or inside your product.

Das bemerkenswerte daran ist, dass das letzte Release von Risotto auf den April 2002 zurück geht und ich mich nie darum bemüht hatte einen Eintrag (ausser bei freshmeat) dafür anzulegen. Grossen Respekt an Softpedia für die ausführliche Inspektion und das entgegenbrachte Vertrauen, eine gute Wahl: Risotto. Mein Favorit in Sachen RSS Newsreader wird allerdings nach wie vor Blogbridge bleiben.

Grails macht sich b(e)reit …

Nachdem die Version 1.0 in den Startlöchern steckt und noch für Januar angekündigt ist, scheint Graeme Rocher (Grails Vater) sich in bester Laune zu befinden, und macht sich auf, um die an Rails verlorenen Jünger wieder einzuholen. Jedenfalls erweckt sein jüngster Blogeintrag diesen Eindruck, und macht klar, warum Java Entwickler getrost wieder Rails vergessen können.

Toi-toi-toi!

Freie Kommunikation für Flex Entwickler

Seit gestern ist also ein weiterer Open-Source Puzzlestein auf Adobe Labs veröffentlicht worden, das Projekt namens BlazeDS ist in einer ersten Beta Version herunterladbar. Dabei handelt es sich um ein bisher nur komerziell verfügbaren Java Server, der den Transfer von Java Remote Objekten nach Flash ActionScript transportiert. Ausserdem wurde das zugehörige Binärprotokoll AMF offengelegt. Damit kommt die Flex Open-Source Strategie so richtig in Fahrt, ab Anfang nächsten Jahres ist ausserdem der Zugriff auf die Sourcen per Subversion Repository geplant.

Auch InfoQ hat gleich über diese erfreuliche Neuigkeit berichtet, und zitiert ein paar Ausschnitte von einem Interview mit Christophe Coenraets (seines Zeichens Flex Evangelist bei Adobe).

Neues Tier im Java Zoo: aPOJO

Schöner Eintrag um die Ecke bei Spring-Tips, der wohl allen Puristen aus dem Herzen spricht und die Frage aufwirft: dürfen POJOs eigentlich POJOs heissen, wenn sie immer häufiger mit Annotations angereichert werden, oder sollten diese besser aPOJOs (annotated POJOs) heissen?

Gerade gestern kam ich in die Verlegenheit mit Hibernate Search ein paar Tests durchzuführen, und war überrascht, dass sich keine Informationen darüber finden liessen, wie man ohne Annotations die Entitäten für die Volltext-Indexiering aufpimpen kann, also griff ich zu … Annotations.

Eleganter und schlanker: Hudson vs. CruiseControl

Immer wieder stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn für einen neuen Branch die Konfigurationsdatei von CruiseControl um ein neues Projekt erweitert werden muss, damit die kontinuierlichen Integrationsbuild auch weiterhin rauspurzeln. Definitiv nicht die feine Art der Skalierung. Ein Vergleich von Thoughtworks, der ein paar Vorteile des relativ neuen Tools Hudson zusammenfasst macht auf alle Fälle Appetit. Das JBoss Projekt setzt Hudson ein, hier der Beweis. Vielleicht gibt es sogar in naher Zukunft einen Perforce Adapter

Bruce Eckel denkt jetzt auch an Flex

Vor kurzem hielt James Ward mit Bruce Eckel (seines Zeichens Autor von “Thinking in Java”) eine interessante Pair-Programming Session ab (als Backend kam hier allerdings nicht Java sondern das in Python geschriebene TurboGears Framework zum Einsatz). Die Nachwirkung aus der Session kann man jetzt nochmal in einem ausführlichen Artima Artikel nachlesen. Aufgerollt werden darin, welche Probleme die Verbreitung von Java im (plattform-neutralen) Desktop Applikationen in der Vergangenheit hatte, wie mit Rich Internet Applikationen die nächste Generationen von “Web”-Applikationen vor der Tür steht, und wie Flex (und insbesondere Apollo) nun in diese Lücke springt.

Hibernate Domain Objekte per GUI zähmen

Wer mit dem O/R Mapper Hibernate arbeitet, kennt das schlechte Gewissen, das im Nacken sitzt, wenn man “mal eben” in der Datenbank direkte Änderungen durchführt. Abhilfe schafft ein relativ neues Tool namens GenericRCP, welches das direkte Editieren der Hibernate Objekte ermöglicht: einfach jar File mit den Domainklassen und Hibernate Mappings plus Datenbank Konfiguration und das Verändern der Objekteigenschaften kann beginnen. Hilfreich insbesondere das Hinzufügen von Relationen, gut beraten ist man hier mit einer sinnvollen toString() Methode, um die gewünschten Instanzen schneller zu finden.

Probleme scheint es nur noch mit dem Erkennen der cache Tags innerhalb der Mappings zu geben, die man am besten vor dem Import in GenericRCP aus den Mappings entfernt. Ganz nebenbei scheint GenericRCP eine interessante Technologiestudie in Sachen Spring-Richclient darzustellen, und kann dementsprechend leicht erweitert und mit angepassten Attributeeditoren ausgestattet werden.

Unterhaltsamer Java Podcast

Seit ein paar Folgen lausche ich nun The Java Posse, in lockerer Stimmung unterhalten sich die vier Java Veteranen (Dick Wall, Tor Norbye, Carl Quinn und Joe Nuxoll) über Neuigkeiten aus der Java Welt und (insbesondere mobilen) Technologien im weiteren Sinne. Auch wenn ihnen Skype manchmal einen Strich durch die Rechnung macht, das Hören ist sehr kurzweilig und die meist einstündigen Beiträge verfliegen wie im Nu (optimal auch für die etwas längere Fahrt zur Arbeit).
Eher zur Entspannung gedacht, aber teilweise nicht viel weniger textlastig, schwärmt Gilles Peterson in seinem 6-teiligen Gilles Peterson Podcast von Brasilien. Garniert mit Interviews mit Größen der brasilianischen Musikszene geht es auf die Spuren von Samba, Bossa Nova und Funk.

Neuester Überraschungscoup von BEA: Open JPA

Sehr positiv war ich heute von der Nachricht überrascht, dass BEA den Kern vom gerade erst hinzugekauften Kodo als Open-Source bereitstellen wird. Der Mitbegründer von Solarmetric, Neelan Choksi, beschreibt in einem Interview die Beweggründe und den Umfang von Open JPA. Open JPA wird die Persistenz Architektur gemäß EJB 3.0 Spezifikation implementieren, und sowohl in-container als auch stand-alone verfügbar sein. Wie üblich liefert ein entsprechender TSS Thread weitere Ansichten dazu.

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