Archiv zur Kategorie: Softwareentwicklung

Acrobat.com mit REST API gestartet

Mit dem heutigen Launch der Public Beta von acrobat.com stehen Entwicklern ab sofort die Acrobat.com Document Services zur Verfügung. Nach dem Registrieren erhält man einen API Schlüssel, den man für mehrere tausend Requests die Stunde verwenden kann, um z.B. Dokumente hochzuladen, mit Share anderen Leuten zur Verfügung zu stellen oder PDFs server-seitig zu erzeugen. Mehr darüber kann man nachlesen unter:

  • Einführung
  • REST API Referenz
  • Es existieren bereits Bibliotheken, um aus eigenen Programme darauf zuzugreifen für die Sprachen Java (bereitgestellt von Adobe), AS3, Python, Ruby und ColdFusion (alle anderen von der Community entwickelt)

Testen der Domain Klassen in Grails

Nach dem die Grails Dokumentation zum Thema Testing (Kapitel 9) leider nicht allzu in die Tiefe geht, war ein weiteres Mal die Grails Mailing Liste gut für weitere Tipps. Hier der entsprechende Thread Beitrag von corey mit Vorschlägen zum Prüfen der verschiedenen Grenzfälle.

Das Testen der Domainklassen scheint auf den ersten Blick trivial zu wirken, da man in Grails durch die Constraint Formulierungen und Assoziationen der Klassen untereinander doch einige Fälle im echten Leben antreffen kann, sind die Tests bereits auf der Domain Ebene sehr von Vorteil.

Eleganter und schlanker: Hudson vs. CruiseControl

Immer wieder stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn für einen neuen Branch die Konfigurationsdatei von CruiseControl um ein neues Projekt erweitert werden muss, damit die kontinuierlichen Integrationsbuild auch weiterhin rauspurzeln. Definitiv nicht die feine Art der Skalierung. Ein Vergleich von Thoughtworks, der ein paar Vorteile des relativ neuen Tools Hudson zusammenfasst macht auf alle Fälle Appetit. Das JBoss Projekt setzt Hudson ein, hier der Beweis. Vielleicht gibt es sogar in naher Zukunft einen Perforce Adapter

Lernen vom “Eclipse Way”

Details zur Arbeit des Eclipse-Teams stellt Martin Lippert in der neuesten Ausgabe des Eclipse Magazins (Vol. 6) vor. Es ist vor allem für den Open-Source Bereich beeindruckend — und erinnert schon fast an die Präzision der Schweizer Uhrmacher — wie genau die Release Daten eingehalten werden. Immerhin müssen mehr als 60 Kernentwickler während des agilen Entwicklungsprozesses versuchen, die Stabilität des Gesamtsystems rechtzeitig zum Major Release zu gewährleisten. Besonders auf die Evolution der API richtet sich die Aufmerksamkeit, nachdem Eclipse eine wichtige Plattform für diverse kommerzielle Produkte geworden ist. Die 12 Monate zwischen zwei Major Release teilen sich ungefähr so auf: Milestone Builds (9 Monate), End Game (1-2 Monate) und Decompression (1 Monat). Gerade diese fehlt ja in sovielen Softwareprojekten und ist sehr wichtig, um dem Team Zeit für Erholung und Reflektion zu geben.

Die Originalpräsentationen (aus Vorträgen von der EclipseCon 2005) auf die sich der Artikel beruft sind hier zu finden:

web.py: Dreikäsehoch? Von wegen!

Als ob Alpha-Geek Aaron Swartz mit der Gründung seines Start-Ups nicht genug zu tun hätte, entwirft er in 3 Tagen mal eben das “Anti-Framework Framework” webpy.org. Die API besticht durch Klarheit & Eleganz, das sich Django zwar auch auf die Fahnen schreibt, er dort aber unter der Haube vermisste.

Die Hintergründe von web.py sind auf jeden Fall eine Lektüre wert.

Cross-Browser Akzeptanztests

Ein weiteres feines Nutzzeug aus dem Hause Thoughtworks gilt heute die Aufmerksamkeit. Auch wenn es eher an den Chemie Unterricht erinnert (lang, lang ists her), so ist Selenium laut Webseite The coolest web testing tool money can’t buy. Es geht den mit Fitnesse eingeschlagenen Weg konsequent weiter, die Akzeptanztests einer Webapplikation werden hier unmittelbar im Browser ausgeführt (JavaScript sei Dank).

Die Testschritte werden im FIT Stil in einer HTML Tabelle gehalten und Assertions fröhlich eingebettet. Auch an continuous integration ist gedacht, so kann per ant task beispielsweise Firefox mit dem Start der Testsuite beauftragt werden, und auf eine speziell zur Verfügung gestellte Ergebnisseite. Weitere Inspirationen entnehme man dem ausführlichen Bericht von Grig Gheorghiu (sowie Teil 1).

Extremely Successful Software

Ein Bericht über die Zutaten eines sehr erfolgreichen Softwareprojektes in Australien. Wenig verwundernswert, dennoch viel zu oft missachtet, ist die Kombination aus guten Entwicklern, “Best practices” und der Auswahl der richtigen und verstandenen Softwarekomponenten.

Insgesamt scheint der Artikel allerdings etwas sehr als Werbung für die Praktiken von Extreme Programming (XP) ausgelegt zu sein. Interessant ist allerdings der Bezug auf den japanischen Begriff muda (für vergeudeten Aufwand bzw. Sinnlosigkeit).

Web service performance tips

The “Java Performance Tuning” site is known to deliver high quality tips, and this tipp collection (together with a long link list) is especially devoted to optimizing web service consuming resp. publishing operations.

Java Annotation Facility - A Primer

JDK 5 has changed Source Code Generation in a seminal way, an article by Krishnan Viswanath about the new Java Annotation Facility.

Tom McQueeney - Open Source Software collection

Nice and up-to-date collection of open-source software projects and frameworks related to Java from Tom McQueeney.

Planet Classpath

Planet Classpath seems to be the central place of the GNU Classpath project, where developers share their thoughts and diaries via a blog.


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